Gastbeitrag von Sina Thomas: Amerikaner in Berlin

In Berlin leben zur Zeit zirka 20 500 Amerikaner. Ein Blick auf die Statistik zeigt, dass in den letzten 10 Jahren die Zahl der Amerikaner, die nach Berlin ziehen, sich sogar verdoppelt hat. Doch was lockt sie so sehr hierher und was suchen sie in der neuen Heimat? Die Antworten darauf finden Sie hier:

  1. In Berlin sind die Lebenshaltungskosten unvergleichlich günstig

Das sagen die meisten jungen Leute aus Amerika. Nach dem Bericht über die teuersten Städte der Welt der britischen Analyse-Firma „Economist Intelligence Unit“ (EIU) kommt Berlin auf Platz 78 von 133 untersuchten Städten. Trotz der Steigerungen der letzten Jahre, bleiben die Mieten im internationalen Vergleich preiswert und für sein Geld bekommt man eine schönere und größere Wohnung als in den USA. Die US-Bürger sind vor den Chinesen und Russen die größten Investoren im Bereich Immobilien. Die Kosten für Lebensmittel, Mobilität und Unterhaltung sind ebenfalls niedriger als woanders in Europa.

  1. Das Wetter in Berlin ist angenehm

Amerikaner finden die hohe Luftqualität in Berlin ganz toll. Außerdem kann man hier die      vier Jahreszeiten erleben. Dank des kontinentalen Klimas beträgt die durchschnittliche Jahrestemperatur ungefähr 13,1 Grad. Damit gehört Berlin zu den wärmsten Städten Deutschlands. Im Vergleich zu den eisigen Wintern im Nordamerika ist der Winter hier ebenfalls mild

  1. Amerikanische Jungfamilien fühlen sich wohl in Berlin

In Berlin können Jungfamilien finanziell erschwingliche Kindergärten und Krippen für ihre Kinder finden. In den USA dagegen sind die Kosten für Kinderbetreuung sehr hoch. Außerdem findet man hier oft zweisprachige Einrichtungen, englisch-deutsche Kitas sind weit verbreitet.

  1. In Berlin kann man 24 Stunden lang Party machen

Berlin hat ein abwechslungsreiches, einzigartiges Nachtleben und viele Optionen zum Ausgehen. In Berlin geht es später los – dafür aber länger. Die ganze Nacht sind zahlreiche Discotheken, Clubs und Tanzlokale offen. Amerikaner sind begeistert von “Berghain”, vom „Watergate” oder vom „Kater Holzig” – Diese Clubs sind nicht nur in der ganzen Welt bekannt, sondern sie sind aus einer anderen Welt. Hier herrscht der pure Wahnsinn.

  1. Berlin und die Kunst

Amerikanische Künstler lieben Berlin. Die Stadt mit ihren Chancen und Perspektiven für junge Leute ist ein großer Anziehungspunkt vieler Amerikaner. Der amerikanische Künstler Eric Cloutier äußert sich in diesem Zusammenhang: „Ich muss mir keine Sorgen um Rechnungen machen. Ich kann ein paar Auftritte machen und die restlichen 28 Tage des Monats an meiner Musik arbeiten.“ Was in New York auf keinen Fall möglich ist.


Was überrascht die Amerikaner, wenn Sie zum ersten Mal nach Berlin kommen?  Manche staunen tatsächlich, dass nicht alle traditionelle Kleidung tragen und dass man in Berlin nicht jeden Tag Weißwurst isst, sagt Sina Thomas.

Zur Person:

Sina Thomas ist 30 Jahre alt, von Beruf Umzugsexpertin und lebt seit 10 Jahren in Berlin. Auf ihrer Seite http://www.umzugbewertungen.de schreibt sie Beiträge in der Rubrik „Umzug von A bis Z“

 

Haus
Trotz Steigerungen in den letzten Jahren bleiben Berliner Mieten im internationalen Vergleich günstig

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